GGL erweitert LUGAS-Plattform mit Dataport vor der ersten Bewertung des Glücksspielstaatsvertrags
Frankie Reed · Jul 29, 2026

GGL erweitert LUGAS-Plattform mit Dataport vor der ersten Bewertung des Glücksspielstaatsvertrags

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat die Erweiterung der LUGAS-Plattform in Zusammenarbeit mit Dataport angekündigt und damit die Vorbereitungen auf die erste gesetzliche Evaluation des GlüStV 2021 vorangetrieben, während im Jahr 2025 bereits Daten von über 60 lizenzierten Betreibern und rund fünf Millionen registrierten Spielern verarbeitet wurden und ab 2027 eine stärkere Nutzung sicherer Serverdaten für Analysen geplant ist.
Hintergründe der Plattform-Erweiterung
Die Entscheidung der GGL erfolgt im direkten Anschluss an die am 1. Juli 2026 eingeführte gestaffelte Einsatzgrenze für Online-Slots, die für risikoarme Spieler Limits bis zu fünf Euro ermöglicht und die bisherige pauschale Obergrenze von einem Euro ablöst, sodass die Monitoring-Infrastruktur nun angepasst werden muss, um die neuen Regelungen zuverlässig zu überwachen und gleichzeitig die Anforderungen des Staatsvertrags zu erfüllen.
Technische Zusammenarbeit mit Dataport
Dataport übernimmt als Partner die technische Umsetzung der Erweiterung, wodurch LUGAS künftig effizienter Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammenführen kann, während die Behörde gleichzeitig die Voraussetzungen für die bevorstehende Evaluation schafft und die Integration sicherer Serverdaten ab 2027 vorbereitet, die eine präzisere Analyse des Spielverhaltens ermöglichen sollen.
Datenlage aus dem Jahr 2025
Im Jahr 2025 hat LUGAS bereits Informationen von mehr als 60 lizenzierten Anbietern sowie etwa fünf Millionen registrierten Spielern verarbeitet, was die zentrale Rolle der Plattform bei der Überwachung des regulierten Marktes unterstreicht und als Grundlage für die anstehenden Anpassungen dient, die mit der gestaffelten Einsatzregelung ab Juli 2026 einhergehen.

Auswirkungen der gestaffelten Einsatzgrenzen
Die seit dem 1. Juli 2026 geltende Staffelung der Einsatzlimits ersetzt die einheitliche Ein-Euro-Grenze und erlaubt risikoarmen Spielern höhere Beträge bis zu fünf Euro, sodass die GGL die Monitoring-Funktionen von LUGAS entsprechend anpassen muss, um sowohl die Einhaltung der neuen Limits als auch die allgemeine Spielersicherheit weiterhin gewährleisten zu können.
Vorbereitung auf die Evaluation des GlüStV 2021
Die Erweiterung der Plattform steht in engem Zusammenhang mit der ersten gesetzlich vorgesehenen Bewertung des Glücksspielstaatsvertrags von 2021, die in naher Zukunft ansteht und bei der die gesammelten Daten aus LUGAS eine zentrale Rolle spielen werden, während ab 2027 verstärkt sichere Serverdaten in die Analysen einfließen sollen, um fundierte Erkenntnisse über den regulierten Markt zu liefern.
Zukünftige Nutzung sicherer Serverdaten
Ab dem Jahr 2027 wird die Analyse in LUGAS stärker auf sichere Serverdaten zurückgreifen, wodurch die GGL und Dataport eine verbesserte Datenqualität erreichen und gleichzeitig die Überwachung der gestaffelten Einsatzlimits sowie weitere Aspekte des GlüStV 2021 präziser gestalten können, ohne dass zusätzliche Systeme erforderlich werden.
Fazit
Die angekündigte Erweiterung von LUGAS durch die GGL in Partnerschaft mit Dataport zeigt, wie die Behörde auf die veränderten Rahmenbedingungen ab Juli 2026 reagiert und gleichzeitig die Vorbereitungen auf die Evaluation des Staatsvertrags vorantreibt, wobei die Daten aus 2025 sowie die geplante Nutzung sicherer Serverdaten ab 2027 die Grundlage für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Überwachung bilden. Aktuelle Berichte bestätigen den Zeitplan und die technischen Details dieser Anpassungen.